Stress Teil 2 – Alles passiert im Kopf

Der Begriff 

Stress (engl. für ‚Druck, Anspannung‘; lat. stringere ‚anspannen‘) bezeichnet zum Einen durch spezifische äußere oder innere Reize (Stressoren) hervorgerufene psychische und physische Reaktionen bei Lebewesen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen, und zum Anderen die dadurch entstehende körperliche und geistige Belastung.
(Quelle: Wikipedia – Stress)

Der Schutzmechanismus

Die Evolution hat uns einen Schutzmechanismus bereitgestellt, der uns in Urzeiten fantastische Dienste geleistet hat. Er hat unseren Körper bei Gefahren kurzzeitig in Alarmbereitschaft gebracht und zu Höchstleistungen befähigt. Und dieser Mechanismus funktioniert und hilft uns auch noch heute.

Nehmen wir also über unsere Sinne stressauslösende Reize wahr, werden auf biochemischer Ebene Stresshormone und andere Drüsensekrete blitzschnell ausgeschüttet. Was dabei genau im Körper passiert, kannst Du hier nachlesen: Was passiert in unserem Körper bei Stress. So erhält unser Körper die notwendige Energie, um mit der Gefahrensituation umzugehen. Der Blutdruck erhöht sich und die Muskeln setzen den gespeicherten Traubenzucker in Energie um. Körperfunktionen, die zur Bewältigung solcher Situationen nicht gebraucht werden, wie z.B. Verdauung, Immunsystem und bestimmte Bereich in unserem Gehirn, werden dann zurückgefahren. Und dann rannte oder kämpfte der Mensch, um diese Situation zu bewältigen. Wenn der Mensch die Gefahrensituation überlebt hatte, kam er wieder zur Ruhe und die Stresshormone wurden wieder abgebaut. Aus diesem Grund ist Sport und Bewegung auch heute noch eine wichtiges Instrument, für ein ausgeglichenes und gesünderes Leben.

Stresssituationen in der heutigen Zeit

Situationen, in denen wir rennen oder kämpfen müssen, treten bei uns heute aber erheblich weniger auf, als Stresssituationen die auf emotionalen Reizen basieren. Das ist gut, aber auch schlecht. Man ärgert sich z.B. im Straßenverkehr, über ein Telefonat, eine E-Mail oder seinen Partner/Partnerin. Auch diese Situationen führen in unserem Organismus zu Stress und starten den gesamten biochemischen Vorgang. Wenn Stress häufig und über einen längeren Zeitraum auftritt, ist das schlecht für unseren Körper und unsere Psyche.

Wir entscheiden über unsere Reaktionen

Gut ist, dass diese Reize hauptsächlich von unserem Unterbewusstsein (dem erlernten Verhalten und unseren Emotionen) gesteuert werden. Denn das ist ein Bereich, an dem wir ansetzen können. Zwischen Aktion (z.B. Lesen der E-Mail) und unserer Reaktion auf das Gelesene, haben wir die Möglichkeit, unsere Reaktion hierauf zu beeinflussen. Es liegt allein in unserem Ermessen, ob wir uns über Inhalte aufregen oder gelassen damit umgehen.

Schau Dir dabei zu, wie Du Dich verhältst

Das ist aber zum Teil nicht so einfach: Ich muss mir zuerst darüber bewusst werden, wie ich ’normal‘ reagiere und mir dann bewusst machen, dass ich entscheiden kann, wie ich auf diese Aktion reagiere möchte.

Wenn ich es schaffe, mir bei meiner Reaktion zuzuschauen, dann ist der halbe Weg bereits gemacht. Denn nur wenn mir Dinge bewusst werden, kann ich sie auch ändern.

Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird

Ich hatte mein ganzes Leben viele Probleme und Sorgen. Die meisten von ihnen sind aber niemals eingetreten.

Mark Twain

Im dritten Teil zum Thema Stress stelle ich Dir Methoden vor, wie Du bewusster und entspannter mit Stress umgehen kannst.

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